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24. April
Spielenachmittag im April
Deutschlandreise, Flip 7 und Blokus und anderes mehr – bei wunderbarem Frühlingswetter wurde auf der Terrasse des Remters gespielt, dabei Heißes und Kühles getrunken, Muffins und Kekse gegessen und viel gelacht. Die Mitspieler und Mitspielerinnen haben sich besser kennengelernt. Wer spielt auf Sieg? Wer für den Spaß? Welche Strategie führt zum Erfolg? Zwei schöne Stunden vergingen wie im Flug.
Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Termin – Freitag, 22. Mai, 16-18 Uhr. Bei gutem Wetter wieder draußen, sicher mit neuen Spielen und gerne auch mit weiteren Spielbegeisterten.
Text: Tanja Vincent
19. April
Jubelkonfirmation
Am Sonntag Miserikordias Domini feierten wir Jubelkonfirmation. Der Tag wird auch der Hirtensonntag genannt, und so erinnerte Pfarrerin Vincent an den guten Hirten, der Menschen durch ihr ganzes Leben begleitet – in Zeiten, wenn sie gar keinen Hirten suchen, aber auch in solchen, wenn Leitung dringend gebraucht wird. Den Gruppen von Goldenen, Diamantenen, Eisernen, Gnaden- und Kronjuwelenkonfirmandinnen und -konfirmanden wurde erneut der Segen Gottes für ihren weiteren Weg zugesprochen. Gemeinsam feierten wir Abendmahl.
Ein Geschenk für die Gemeinde, wenn Menschen nach so langer Zeit in „ihre“ Kirche zurückkommen. Und eine Freude zu sehen, dass Gott in all den bewegten Zeiten der Gesellschaft und uns als einzelnen dabei bleibt. Der Gottesdienst wurde von Barbara Linn an der Orgel begleitet.
Im Anschluss saßen alle im Remter beim Kaffee zusammen, bevor ein Teil der Gruppe zum gemeinsamen Mittagessen aufbrach.
Text: Tanja Vincent
6. April
Ein fröhlicher Ostermontag für Groß und Klein
Am Ostermontag feierte unsere Gemeinde einen fröhlichen Familiengottesdienst rund um die Osterbotschaft vom neuen Leben. Mit einer Ostereiersuche in der Kirche, einer lebendig erzählten Geschichte und vielen Mitmachaktionen waren besonders die Kinder aktiv eingebunden.
Im Mittelpunkt stand das Ei als Zeichen der Auferstehung: Was von außen leblos erscheint, birgt neues Leben – so wie das leere Grab an Ostern. In der kurzen Ansprache wurde deutlich, dass Ostern Hoffnung, Freude und Neubeginn bedeutet.
Im gemeinsamen Abendmahl erlebten Große und Kleine Gemeinschaft und Verbundenheit.
Im Anschluss an den Gottesdienst ging das Miteinander weiter: Die Kinder machten sich auf Ostereiersuche, während für die Erwachsenen Kaffee bereitstand und Zeit für Gespräche war.
So wurde der Ostermontag zu einem gelungenen Fest der Gemeinschaft – getragen von der frohen Botschaft: Jesus lebt!
Text: Dirk Rothmann
5. April
Osternacht
Früh am Morgen, wenn es noch dunkel ist, in die kühle Deutschhauskirche kommen – das lohnt sich in der Osternacht. Gemeinsam erleben, wie es hell wird und sich am Sonnenaufgang freuen, der unsere wunderbaren Kirchenfenster in so besonderer Weise nur am Tagesanfang so beleuchtet, das ist eine Osterpredigt in sich. Dazu hörten wir in diesem Jahr, wie die Steine der Schuld, Angst und Not vom Altar abgetragen wurden, weil der Stein vor dem Grab Jesu nicht mehr da ist und Gottes Liebe neu sichtbar wird. Die Engel berichteten davon, wie das war, als Maria aufbrach, um den Leichnam Jesu zu versorgen und im Gärtner dem Auferstandenen begegnete. So viel Hoffnung steckte darin auch für uns als Zuhörende.
Im Gottesdienst wurden nach 6 Jahren Pause auch die frisch restaurierten Abendmahlsgeräte wieder in Nutzung genommen und das Abendmahl wieder mit Gemeinschaftskelchen gefeiert. Das ist aktuell eine Erprobungsphase bis Oktober. Wir sind deshalb auf Ihre Rückmeldungen angewiesen. Kommen Sie also bitte mal zum Abendmahl und erzählen uns dann, ob das in dieser Form für Sie passt. Danke schon jetzt!
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Sophia Stegner an der Orgel und dem Posaunenchor unter der Leitung von Johannes Willnecker begleitet. Wunderbar, wie mit der Musik die Hoffnung und Freude hörbar wurden!
Beim anschließenden Frühstück im Remter saßen wir gerne noch zusammen.
Danke an alle, die diesen besonderen Morgen möglich gemacht haben.
Text: Tanja Vincent
2. April
„Den Bissen in die Schüssel tauchen“ Tischabendmahlsfeier am Gründonnerstag
Am Gründonnerstag feierte unsere Gemeinde eine besondere Tischabendmahlsfeier unter dem Leitmotiv der Schüssel. In dichter Atmosphäre haben wir uns an den letzten Abend Jesu mit seinen Jüngern erinnert – einen Abend von Abschied, Verrat und tiefer Verbundenheit.
Rund um einen großen Tisch teilten wir Brot, Käse, Oliven, Wein und grüne Dips, die an das jüdische Passahmahl, an Frühling und Hoffnung erinnerten. Eine leere Schüssel stand dabei symbolisch für unseren Hunger nach Leben, Sinn und Liebe.
Biblische Mahlgeschichten und die Lesung aus dem Markusevangelium („Einer von euch wird mich verraten der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht“) machten deutlich, wie nahe Vertrauen und Schuld beieinanderliegen – und wie stark das Zeichen der Gemeinschaft ist, dass Jesus im Abendmahl setzt.
In Erinnerung an das Geschehen des Gründonnerstags brach die Gruppe nach dem Abendmahl vom Tisch auf zum Vorplatz des Gemeindehauses, wo der Abend mit dem Gedenken an Jesu Weg nach Gethsemane, dem Vaterunser und dem bewussten Eintritt in die heiligen drei Tage endete.
Text: Dirk Rothmann
